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Kerstin Arend-Langenbach: Die St. Goarer CDU-Verbandsgemeinderäte bevorzugen Emmelshausen als Fusionspartner.

Kerstin Arend-Langenbach

In einer sehr sachlich geführten Debatte zum Thema „Kommunalreform“ im Verbandsgemeinderat St. Goar-Oberwesel favorisierten die vier St. Goarer Mitglieder Kerstin Arend-Langenbach, Horst Vogt, Michael Hubrath und Walter Mallmann ein Zusammengehen mit der Verbandsgemeinde Emmelshausen.

Bereits vor Wochen hatten sich die Rheinhöhengemeinden Laudert, Perscheid, Wiebelsheim und Niederburg für Emmelshausen ausgesprochen und einer Fusion mit der Stadt Boppard eine Absage erteilt. Das bestätigten CDU-Ratsmitglied Hans-Peter Münch (Wiebelsheim) und Ortsbürgermeister Arnold Grings (Laudert) und Hermann-Josef Klockner (Niederburg) in der Sitzung noch einmal ausdrücklich.

Das Oberweseler CDU-Ratsmitglied Rainer Ziermann sprach sich für zeitnahe Verhandlungen mit Boppard und sein Kollege Bruno Schön ausdrücklich gegen Emmelshausen aus. Oberwesels Erster Beigeordneter Marius Stiehl (CDU) pflichtete dem bei.

Die Sprecher aller Fraktionen waren sich einig, dass die Bürgerschaft weiter in die Meinungsbildung einbezogen werden soll. Zurzeit scheint es so, dass die Tendenz in der Stadt St. Goar und in den meisten Rheinhöhen-orten, anders als in der Stadt Oberwesel, in Richtung Emmelshausen geht.

Ob es allerdings bei den unterschiedlichen Präferenzen zu einer wie immer gearteten freiwilligen Fusion mit einem Nachbar kommt, womit eine saftige finanzielle „Hochzeitsprämie“ durch das Land Rheinland-Pfalz einherginge, kann heute noch nicht vorausgesagt werden.

Wie bereits in der Presse, in den sozialen Netzwerken und Emmelshausener Mandatsträgern zu erfahren war, wurde der jetzt am Rhein und dessen Höhen gehegte Fusionswunsch „ganz vorne im Hunsrück“ sehr positiv aufgenommen.